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Terrassenplanung beim Hausbau

Mittwoch, 30. August 2017 um 16:41 Uhr

Die eigene Oase, direkt am Haus, Terrassen gehören zu den beliebtesten Entspannungsbereichen im eigenen Wohnumfeld. Von daher sollte man bereits beim Hausbau in Dresden oder in anderen Orten Deutschlands einiges beachten, denn so kann bereits bei der Planung der gewünschte Standort mit einkalkuliert werden. Zudem spielen Größe, Ausstattung und Materialien beispielsweise für den Boden eine wichtige Rolle.

Haus mit Terrasse

Auch wenn die Lage oft vom Grundstück abhängig ist, wird beim Bau meist berücksichtigt, dass die Terrasse nach Süden ausgerichtet ist. Dabei lohnt es sich durchaus, über eine automatische Bewässerung nachzudenken. Der Übergang vom Wohnzimmer auf die Terrasse ist meist fließend, sodass die Terrasse einen erweiterten Wohnbereich darstellt.

Speziell bei einer Überdachung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ob fest angebrachte Überdachungen mit Aluminiumrahmen, Holzrahmen, witterungsfeste Glasschiebedächer oder Lamellenüberdachungen liegt im persönlichen Ermessen des Eigentümers.

Lamellenüberdachungen bieten den Vorteil, dass der Lichteinfall gesteuert werden kann. Die meisten dieser Terrassendächer verfügen über eine Automatik mit Regensensor, sodass die Lamellen sich bei Regenwetter schließen. Eine preiswertere Alternative sind Markisen, welche direkt an der Wand angebracht werden.

Gestaltung und Planung

Nicht immer lässt sich eine Terrasse ebenerdig bauen. Bei einer höher angelegten Terrasse sollten die Stufen niedrig und breit genug sein, dass sie an den Seiten noch zur Gestaltung genutzt werden können. Auch die Größe sollte von vornherein stimmen, sodass eine spätere, kostenaufwendige Erweiterung vermieden wird. Terrassenböden lassen sich aus unterschiedlichen Materialien bauen.

Von Steinen, Sandstein bis hin zu Teakholz ist alles möglich, sodass Eigentümer ihre Terrasse ganz nach ihren individuellen Wünschen kreieren können. Für eine ganz private Atmosphäre sorgt ein Sichtschutz, beispielsweise aus Holzspalieren.

Wer lieber einen natürlichen Sichtschutz bevorzugt, kann diesen in Form einer Hecke anlegen. Diese benötigt allerdings einige Zeit, bis sie die gewünschte Größe erreicht hat. Auch Steckdosen sollten bei der Planung berücksichtigt werden. Um den Ablauf des Regenwassers zu sichern, sollte der Boden ein Gefälle von circa zwei Prozent aufweisen.

Baugenehmigung

In der Regel wird die Terrasse gleich beim Hausbau mitberücksichtigt, sodass eine extra Baugenehmigung wegfällt. Beim Anbau sieht dies schon etwas anders aus. Hier hängt die Baugenehmigung von der Bauart ab. Generell wird hier zwischen baulicher Nebenanlage, baulicher Anlage (überdachte Terrasse) und unterkellerter Terrasse, als Teil des Gebäudes unterschieden. Auch die Nähe zu den Nachbargrundstücken ist ein entscheidender Faktor.

Formen und Gestaltungsmöglichkeiten

Die Formen sollten den Gesamteindruck von Haus und Grundstück widerspiegeln, jedoch sind auch hier, je nach persönlichem Geschmack alle Formen denkbar. Meist werden diese noch mit Natursteinbändern oder niedrig angelegten Beeten eingefasst.

Auch bei den Gestaltungsmöglichkeiten können sich die Besitzer austoben. Diese reichen von spartanisch bis zu einem warmen, mediterranen Flair, das sich noch zusätzlich mit Pflanzschalen aus Ton, duftendem Lavendel etc. unterstreichen lässt. Liebhaber des Landhausstils entscheiden sich vielleicht für Pflanztöpfe im Shabbydesign, eine kleine Leiter zum dekorativen Plazieren von Blumentöpfen, Holzmöbeln und bunten Kissen.

Beim maritimen Stil werden vielleicht eine Hängematte, gekalkte Holzmöbel und dekorative Artikel wie Laternen, Palmen, Pflanzen mit großen Blüten und Ähnliches bevorzugt, welche diesen Stil noch einmal unterstreichen. Die Auswahl an Gestaltungsmöglichkeiten ist stets so groß wie die Fantasie des Bauherrn.

(Bildmaterial: © JSB - Fotolia.com)

 
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