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Hausbau mit Kamin: Die wichtigsten Tipps

Montag, 29. Mai 2017 um 08:46 Uhr
In der heutigen Zeit entscheiden sich immer mehr Eigenheimbesitzer für einen eigenen Kamin. Denn das Heizen mit Kaminholz bedeutet nicht nur eine mollige Wärme, sondern kann die Heizkosten auch deutlich senken. Viele Immobilien werden in heutzutage wieder mit einem Kamin ausgestattet, jedoch ist dies bei der eigenen Planung unbedingt zu berücksichtigen. Grundsätzlich lässt sich ein Kamin beim Hausbau deutlich einfacher einfügen als ihn nachträglich in die fertige Immobilie einzubauen.

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Der Standort ist entscheidend

Nach viva-haus.de ist für die Effektivität eines Kamins ist vor allem der Standort entscheidend. Dieser Platz sollte jedoch auch unbedingt nach speziellen Sicherheitsvorschriften ausgewählt werden, da ein Kamin nur an bestimmten Örtlichkeiten in Betrieb genommen werden darf.

 

 

 

 

 

Wichtige Faktoren zum Thema Standort des Kamins sind:

- Während für den Kaminbau bei einer fertigen Immobilie keine tragenden Wände beschädigt werden dürfen, so kann der Kamin beim Hausbau direkt in eine tragende Wand integriert werden.

- Um den Wärmeverlust beim Heizen möglichst gering zu halten, sollte der Kamin beim Hausbau möglichst zentral geplant werden. Bestenfalls zieht sich der Kamin durch unterschiedliche Zimmer hindurch, sodass die Wärme entlang des Kamins gleichmäßig verteilt werden kann.

- Grundsätzlich dürfen in Kaminnähe keine leicht entflammbaren Materialien eingesetzt werden. Hierzu zählen Holzbalken, Holzfußböden, etc. Wer seinen Kaminofen im Wohnzimmer platzieren möchte, kann demnach Fliesen und eine verputzte Wand wählen - klassische Materialien, die oft in der Nähe von Brennstätten aufzufinden sind.

 

Die richtige Länge und Größe auswählen

Um den optimalen Durchmesser des Kamins beim Hausbau bestimmen zu können, müssen unbedingt die vorgesehenen Brennstätten berücksichtigt werden. Handelt es sich lediglich um einen kleinen Kaminofen, kann der Durchmesser des Kamins entsprechend gering ausfallen. Soll der Kamin hingegen mehrere Abzüge erhalten, muss der Durchmesser entsprechend größer gewählt werden. Spezielle Angaben lassen sich auf den einzelnen Öfen finden.

Die einzelnen "Bausteine" eines Kamins lassen sich sowohl in Bau- wie auch in Fachmärkten erwerben. So kann für jede Immobilie ein ganz individueller Kamin zusammengestellt werden, der sich an den jeweiligen Gegebenheiten vor Ort orientiert und den Erwartungen der Bauherren gerecht wird.

Doch neben dem Durchmesser des Kamins muss dieser auch in der passenden Länge errichtet werden. Wichtig ist, dass er bis zum Dach geführt wird und dort einen speziellen Aufsatz erhält. Dieser schützt den Schacht vor Niederschlag und möglichen Fremdkörpern und wird ausschließlich von Dachdeckern aufgebracht.

 

Der Schornsteinfeger: Ein wichtiger Ansprechpartner beim Kaminbau

Damit ein Kamin sicher und effektiv genutzt werden kann, ist ein fachmännischer Einbau unerlässlich. Eine gesetzliche Regelung sieht vor, dass alle Kamine in Deutschland vor ihrer Inbetriebnahme durch einen Schornsteinfeger "abgenommen" werden müssen. Dies bedeutet, dass sich dieser von dem korrekten Standort, dem passenden Durchmesser und einer adäquaten Belüftung überzeugen muss. Erst wenn alle Faktoren passen und der Schornsteinfeger den korrekten Einbau des Kamins bestätigt, darf dieser unter seiner Aufsicht erstmals in Betrieb genommen werden.

Bei der Prüfung des Schornsteinfegers muss dieser den Besitzern auch ein Zertifikat ausstellen, das die Inbetriebnahme der Anlage erlaubt. Erst durch diese Zusage sind die Hausbesitzer befähigt den eigenen Kamin auch tatsächlich nutzen zu dürfen.

Wer all diese Tipps beim Hausbau mit Kamin berücksichtigt wird auch lange Zeit Freude an der eigenen Brennstätte haben!

 
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