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Haus vor Sturmschäden absichern

Montag, 23. Oktober 2017 um 16:37 Uhr

Immer wieder wird in den Medien verdeutlicht, welche immensen Schäden durch Stürme angerichtet werden können. Nicht nur können das eigene Haus mitsamt dem Grundstück und dem Auto verwüstet werden - auch Menschenleben sind bedroht. Hauseigentümer sollten sich deshalb schon im Vorfeld über bestehende Risiken und entsprechende Maßnahmen informieren. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Haus optimal vor Sturmschäden absichern.Heizkosten erhöht

Diese Risiken bedrohen Ihr Haus - und so sichern Sie sie richtig ab

Bäume stellen ein besonders großes Risiko für ein Wohnhaus dar, denn bei einem Orkan kann es durchaus passieren, dass selbst eine mächtige Eiche entwurzelt wird und auf das Haus fällt. Das Risiko steigt, wenn es die Tage zuvor stark geregnet hat. Die Wurzel haben durch den aufgeweichten Boden weniger halt und können so leichter entwurzelt werden.
Daher sollten Sie in regelmäßigen Abständen alle größeren Bäume auf Ihrem Grundstück auf ihre Stabilität kontrollieren und abgestorbene Äste abschneiden. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ein Baum gefährdet ist, können Sie dies von einem Experten prüfen lassen. Gerade ältere, morsche Bäume stellen häufig ein großes Sicherheitsrisiko dar.
Auch Pflanzentöpfe sind eine nicht zu unterschätzende Gefahr für die Bewohner eines Hauses und natürlich auch für das Grundstück selbst. Sind diese nämlich auf Fensterbänken oder Balkongeländern befestigt.
Lösen sie ich bei einem Sturm, werden sie zu einem hochgefährlichen Geschoss. Eine darunter stehende Person kann dadurch schwer verletzt werden. Daher gilt: Wenn ein Sturm angekündigt wird, sollten Sie frühzeitig alle Blumentöpfe und freistehenden Pflanzkästen in das Haus bringen oder zumindest auf den Boden dicht an die Hausfassade stellen. Dasselbe gilt natürlich auch für Fahrräder, Sonnenschirme, Möbel und andere freistehende Objekte, welche bei einem Sturm von ihrem Standort weggerissen werden können. Auch um Schäden an diesen selbst zu vermeiden, sollten Sie Gartenmöbel, Schirme und Dekorationen in die Garage oder den Gartenschuppen bringen, bis der Sturm vorüber ist.

Fenster und Türen richtig vor einem Sturm schützen

Bei einer Sturmwarnung sollten Sie in jedem Fall Fenster und Türen kontrollieren: Ehe der starke Wind einsetzt, ist es zu empfehlen, alle offenen und gekippten Fenster und Türen vollständig zu schließen. Die Fensterläden sollten ebenfalls heruntergelassen werden, wenn Sie nicht auf Tageslicht angewiesen sind. Vergessen Sie auch wenig genutzte Räume nicht: Befindet sich vielleicht irgendwo noch ein geöffnetes Dachfenster? Auch dieses muss natürlich verschlossen werden. Falls trotz aller Vorsicht doch einmal eine Scheibe brechen sollte, ist es ratsam, diese zumindest für die ersten Tage mit Folie abzukleben. Weil Stürme nur selten ohne Regen auftreten, können Sie das offene Fenster somit besser vor dem Eindringen von Wasser schützen.
Am sichersten ist es, sich während eines starken Sturms mehrfach zu vergewissern, dass in sämtlichen Räumen des Hauses alles in Ordnung ist.

Auch das Auto sollte vor einem Sturmschaden geschützt werden

Haben Sie eine Garage oder Carport, dann bringen Sie Ihr Fahrzeug unbedingt darin unter, während es draußen stürmt. Falls keine Gerade zur Verfügung steht, sollte das Auto zumindest in einem überdachten Bereich stehen. Grundsätzlich ist es zu vermeiden, während eines starken Sturms mit dem Auto zu fahren - vor allem nicht in offenen Gebieten wie neben Feldern, über Bergkuppen oder in Waldgebieten. Hier ist die Gefahr groß, die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren oder von umstürzenden Bäumen getroffen zu werden - es herrscht also akute Lebensgefahr!

 

(Bildmaterial: © Fantasista - Fotolia.com)

 
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