HOTLINE: 01805 / 11 00 40 14ct/min aus dem dt. Festnetz
Häufige Fragen | Rückruf-Service | Kontakt / Unterlagen

Erst das Haus, dann der Garten?: Tipps für die Gartenplanung

Donnerstag, 27. Juli 2017 um 12:06 Uhr

Bei einem Hauskauf oder Hausbau in Sachsen spielt der Garten oftmals eine entscheidende Rolle. Manche suchen Grundstücke mit viel Grünfläche, während anderen schon ein perfekter Vorgarten genügt. Wichtig ist vor allem, eine harmonische Gesamtkonzeption zu entwickeln. Deshalb so früh wie möglich mit der Gartenplanung beginnen und im Herbst oder Frühjahr mit der Um- oder Neugestaltung starten.

bauprognose

Bodenanalyse

Vor der Gartenplanung das Erdreich von einem Fachmann untersuchen lassen. Er stellt genau fest, wie fruchtbar der Boden ist bzw. ob genügend Nährstoffe enthalten sind. So ist zum Beispiel humushaltige Erde an seiner dunklen Farbgebung und lockerer Struktur erkennbar, während Lehmboden viel heller, klumpiger und fester ist. An diesen Unterschieden wird klar, welche Bedeutung die Bodenbeschaffenheit hat.

Tipp: Jede Art der Bepflanzung stellt andere Ansprüche an den Boden. Deshalb bei Planung die Sortenauswahl berücksichtigen.

Bodenvorbereitung

Auf Grundlage der detaillierten Bodenanalyse wird das vorhandene Erdreich vorbereitet: Bei zu geringem Nährstoffgehalt hilft oftmals eine sogenannte Gründüngung. Bei diesem ökologischen Verfahren werden gezielt Pflanzen eingesetzt, die eine Humusbildung unterstützen. Stellt der Fachmann extreme Mangelerscheinungen fest, sollte die vorhandene Erde mit nährstoffreicher Muttererde gemischt oder komplett ersetzt werden. Anschließend das Erdreich fachgerecht umgegraben.

Tipp: Optimaler Boden garantiert beste Wachstumsbedingungen.

Gartenplanung

Bei diesem wichtigen Punkt sind viele Aspekte zu beachten. Zuerst der Vorgarten: Er gilt als Visitenkarte der Immobilie und bestimmt gleichzeitig das Bild der ganzen Straße. In diesem Zusammenhang gibt es vonseiten der Bauämter manchmal Vorgaben zu Begrenzungen, Zaunhöhen oder den Materialarten.

Ansonsten sollten die Eigentümer aufgrund von Lage, Größe und eigenen Vorlieben die zukünftige Nutzung festlegen, wie beispielsweise wildromantische Naturgärten, ertragreiche Nutzgärten, moderne Relax-Oasen, zauberhafte Kinderspielparadiese oder ein Mix aus allen.

Tipp: Vorausschauend denken. Im Laufe der Zeit ändern sich Lebenssituationen: Kinder verlassen Ihr Zuhause, der Job lässt kaum Zeit für Gartenarbeit übrig und letztendlich werden alle älter. Gut ist, wenn Gartenbesitzer den Pflegeaufwand von Anfang an real einschätzen können.

Kostenkalkulation

Grundsätzlich kann jeder nach seinen Wünschen seinen Gartentraum gestalten. Ein wichtiger Faktor bleibt jedoch das verfügbare Budget. Deshalb vorab kostenlose Angebote von seriösen Anbietern einholen. Der Fachmann macht sich vor Ort ein genaues Bild und das Grundstück wird vermessen. Anschließend wird nachgefragt, welche Pflanzen bzw. Gestaltungselemente auf der Wunschliste stehen. Dazu gehören neben Pflanzen und Bäumen auch Wegeinfassungen, Zäune, Gartenteiche, Gewächshäuser, Terrassen, Pergolen und Pavillons.

Denn wenn auch nicht alles sofort realisierbar ist, sollte der erforderliche Standort berücksichtigt werden - das erspart später unnötige Zusatzkosten. Nach der Beratung sollte eine maßstabsgetreue Projektskizze mit Kostenvoranschlag folgen.

Tipp: Unter dem Motto: „Besser nachstylen als schlechter Eigenentwurf“ kann jeder richtig Geld sparen. Für die perfekte Planung ebenfalls einen maßstabsgetreuen Grundriss benutzen und Details einzeichnen. Inspiration gibt es auf Gartenschauen, in Gartencentern oder in der Nachbarschaft.

Welcher Gartenstil passt zu wem?

Am besten passend zum Haus, Umfeld und den Bedürfnissen der Bewohner ein individuelles Thema mit Farbkonzept:

1. Der Heidegarten - bunt und pflegeleicht
Dieser Naturgarten wächst seinen Besitzern nie über den Kopf und das Heidesortiment ist unglaublich vielfältig. Wenn Boden und Klima stimmen, überrascht die Heide mit einer ganzjährigen Blüte. Toll passen in diese hügelige Heidelandschaft einzelne Gräser in unterschiedlicher Höhe und Findlinge sowie schmale Wege aus Sand oder Rindenmulch.

2. Grüner Rahmen - aufwendig und pflegeintensiv
Ein Haus, eingerahmt wie ein Bild: Hier werden die Pflanzen in die Höhe gestaffelt. Vorn der gepflegte Rasen mit angrenzenden Blumenbeeten, dann die Rosen, der Lavendel und eine riesige Hecke mit einem großen Tor, die das Haus erkennen lassen.

3. Buntes Zimmer - klein und gemütlich
Bei einem kleinen Garten mit Terrasse kommt es auf das richtige Drumherum an. Es dauert ein paar Jahre, bis sich rund um die Pergola ein grünes Dach bildet. Doch anschließend wirkt dieser Bereich ungewöhnlich wohnlich. Zusätzlich arrangierte Blumenkübel überspielen die Grenzen und bringen Farbe ins Spiel.

Kostenminimierung: Einfach die Bepflanzung an die Bodenverhältnisse anpassen. Bei schlechten Böden sind moderne Kiesgärten mit tollen Pflanzen eine gute Alternative.

(Bildmaterial: © JSB - Fotolia.com)

 

 
© 2019 VIVA MASSIVHAUS GmbH