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7 Tipps für den Grundriss Ihres Hauses

Dienstag, 29. Mai 2018 um 08:05 Uhr

Zeichnungen von GrundrissenTräumen Sie vom Eigenheim? Warum packen Sie es nicht einfach selbst an und erstellen ihr Traumhaus auf Papier? Ein Architekt müssen Sie dafür nicht sein, aber die folgenden Schritte beherzigen:

1. Der Bebauungsplan

Damit Häuser zum Stadt- oder Landschaftsbild passen, sind verschiedene Richtlinien vorgegeben, die Sie beachten müssen. Sie können also keinen Bungalow bauen, wenn die Gemeinde sagt, es müssen zwei Geschosse sein.

Die vorgegebenen baulichen Grenzen sind einzuhalten. Das betrifft die Firsthöhe, die Anzahl der Geschosse, die Dachform, die Garage, die Abstandsflächen und das Baufeld. Wenn Sie Zeit und Nerven haben, können Ausnahmen und geringe Abweichungen gegen höhere Kosten möglich sein.

2. Zimmergröße und -aufteilung

Zunächst sollten Sie im Kopf durchgehen, wie viele Zimmer Sie benötigst. Bei einer Familienplanung sind eingeplante Kinderzimmer sinnvoll. Die Raumhöhe von 2,4 m als Untergrenze ist gesetzlich vorgegeben. Die Raumgrößen sind nicht vorgeschrieben, sollten aber zur Deckenhöhe passen. Lediglich bei Kinderzimmern gibt es die Vorgabe, dass sie mindestens 10 m² groß sein müssen.

Praktisch ist es, wenn die Räume später durch das Entfernen der Wände vergrößert werden können.

Sie sollten sie bei der Planung bereits berücksichtigen und Ver- und Entsorgungsleitungen entsprechend einplanen. Wichtig sind kurze Wege in der Wohnung. Räume, in denen Sie sich am meisten aufhalten, sollten nahe beieinanderliegen.

3. Die Umgebung

Bevor Sie mit der Planung und dem Hausbau beginnen können, benötigen Sie ein Baugrundstück. Lassen Sie nicht alleine vom Preis leiten, sondern schauen Sie auch die Umgebung an. Kännen Sie mit dem, was um Dein Haus herum sein wird, leben? Wie hoch ist der Lärmpegel? Wie ist die Verkehrsanbindung? Wenn alles in Ordnung ist, dann steht der Hausplanung nichts im Wege.

4. Die Sonnenseite

Bei der Planung ist es wichtig, auch die Himmelsrichtungen zu beachten. Wo möchten Sie morgens die Sonne haben und wo am Nachmittag? Möchtest Sie auf ihrer Terrasse dem Sonnenuntergang zusehen oder lieber Sonnenbaden?
Der Sonnenverlauf ist zu beachten. Die Zimmer nach Süden auszurichten kann Heizkosten sparen. Dies sollten Sie nicht nur im Erdgeschoss beherzigen, sondern auch im Dachgeschoss.

5. Der zeitgemäße Grundriss

Ein moderner Grundriss ermöglicht das Unmögliche. Räume, die miteinander verschmelzen, offene Küchen, die nahtlos ins Wohnzimmer übergehen, flexibler Wohnraum durch verschiebbare Wände und Räume, die durch ihre Individualität mehrfach genutzt werden können. Starre Raumstrukturen gehören der Vergangenheit an.

6. Inspirationen

Inspirationen und Denkanstöße können Sie sich im Internet holen. Ihre eigene Wohnung dient dabei als Maßstab. Gefällt Ihnen ihre Wohnung oder würden Sie etwas ändern?

7. Skizze oder Software

Auf dem Papier können Sie eine grobe Vorabzeichnung erstellen. Ausgeschnittene Möbel dienen als Platzhalter, mit denen Sie gleichsehen, ob die Raumgröße passt. Eine Software ist sinnvoll, wenn Sie einen genauen Grundriss haben möchten. Das dauert jedoch länger als Handzeichnungen und einen Planer, der den Grundriss genau zeichnet, benötigst Du sowieso.

Fazit:

Zu einem Grundriss gehören viele Gedankengänge. Manche Wünsche können vom Architekten nachträglich eingefügt werden. Lass Dir bei der Gestaltung genügend Zeit. Immerhin steht ein Gebäude für eine lange Zeit.

 

 
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