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10 Tipps, wie Sie Schimmel in der Wohnung vermeiden
Dienstag, 20. Mai 2014 um 00:00 Uhr

Schimmel vermeidenSchimmel an den Wänden und Decken sieht unschön aus und birgt außerdem gesundheitliche Risiken. Als Ursachen kommen bauliche Mängel, aber auch ein falsches Heiz- und Lüftungsverhalten des Wohnungsinhabers infrage. Nachfolgende Tipps sollen dabei helfen, der Entstehung von Schimmel vorzubeugen.

Baumängel rechtzeitig erkennen und beseitigen

1. Schimmel steigt häufig vom Keller an den Wänden auf. Im schlimmsten Fall breitet er sich bis in obere Stockwerke aus. Ursächlich sind bei älteren Häusern meist defekte Drainagen, die dem feuchteschtz von Bauteilen unter der Erde dienen. Um der Schimmelbildung vorzubeugen, sollte deren Funktionstüchtigkeit in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden.

2. Auch Dachrinnen und Dachabläufe sollten von Zeit zu Zeit gewartet werden. Häufig werden ihre Beschädigungen erst erkannt, wenn Wasser ausgetreten ist und sich im Haus bereits Schimmel gebildet hat. Preiswerter ist die präventive Kontrolle.

3. Undichte Fassaden lassen Regenwasser und Feuchtigkeit in die Wände eindringen. Dies begünstigt die Schimmelbildung im Haus und schädigt die Bausubstanz. Schäden sollten schnellstmöglich ausgebessert werden, damit es nicht zu schwerwiegenden Folgen kommt.

Richtig lüften zur Schimmelvermeidung

5. Wer Schimmel in der Wohnung vermeiden möchte, muss ausreichend lüften. Optimal wäre es, mindestens 3 Mal pro Tag alle Fenster für etwa 10 Minuten zu öffnen. Wer tagsüber außer Haus ist, sollte zumindest am Morgen und am Abend die Wohnung durchlüften.

6. Zum Lüften reicht es nicht, die Fenster anzukippen. Nur weit geöffnete Fensterflügel sorgen dafür, dass es zu einem ausreichenden Luftaustausch kommt. Gekippte Fenster besitzen lediglich den Effekt, dass Energie verschwendet wird.

7. Bei einigen Aktionen in der Wohnung wird sehr viel Feuchtigkeit produziert. Dazu zählen beispielsweise Baden, Duschen und Kochen. Um die feuchte Luft nicht in der Wohnung zu verteilen, sollten während dieser Tätigkeiten die Zimmertüren geschlossen bleiben. Anschließend ist ausreichend zu lüften.

8. Ein effektiver Luftaustausch sollte auch zwischen den Möbeln und den Außenwänden stattfinden. Dies ist nur möglich, wenn die Couch, der Sessel, der Wohnzimmerschrank oder das Bücherregal nicht direkt an der Wand stehen. Nach Möglichkeit platziert man diese frei im Raum beziehungsweise an den Innenwänden. Ist dies nicht machbar, sollte der Mindestabstand zwischen dem Möbelstück und der Außenwand mindestens 10 Zentimeter betragen.

Effektiv heizen

9. Effektives Heizen trägt zum Energiesparen bei. Außerdem vermeidet es die Schimmelbildung. Wer in der kalten Jahreszeit tagsüber die Heizung abdreht, weil er außer Haus ist, handelt falsch. Besser ist es, die Temperatur zu drosseln und beim Heimkommen wieder anzuheben. Die Wände kühlen dann weniger aus, innen kann sich so weniger Kondensat bilden und die Wände bleiben trocken, wodurch viel Zeit bis zur vollständigen Erwärmung der Räume eingespart wird.

10. Nicht alle Räume müssen gleichermaßen warm sein, damit man sich in ihnen wohl fühlt. Im Schlafzimmer werden beispielsweise nur 15 bis 18 Grad Celsius benötigt. Dennoch sollte dieser Raum nicht durch die offene Tür von anderen Zimmern mitgeheizt werden. Im kältesten Raum würde sich Kondensat bilden, das sich an den Wänden absetzt. Es käme zur Schimmelbildung.

 
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